Biodanza und I Ging



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(Sondertermine können mit Gabriele Langmeyer vereinbart werden - 0664 / 9892836)
 
Der Tanz der Wandlung oder Biodanza und das I-Ging

 
„Es gibt nichts Beständiges im Universum.
Alles ist Ebbe und Flut,
jede Gestalt, die geboren wird, trägt in ihrem Schoß den Keim des Wandels“
Ovid, Metamorphosen

Das I-Ging ist für die Chinesen eine Kostbarkeit, ein Werk, das seit Tausenden von Jahren verwendet wird und bis heute eine Quelle der Weisheit ist. Biodanza lässt sich gut mit dieser Quelle verbinden, mit Biodanza und I-Ging kommen wir an unsere Kraft der Verwandlung im ganzheitlichen Kontext von Körper-Geist-Seele, sind wieder im Fluss des Lebens. Das I-Ging ist praktisch, lebensnah und realitätsbezogen, ohne Ideologie, ein direkter Weg zur Verbindung mit dem Unbewussten.
Das I-Ging bedeutet wörtlich „Das Buch der Wandlung“ und beruht, wie viele große Werke, auf der Arbeit und Erfahrung vieler. Die frühesten, dem Buch zugrunde liegenden Vorstellungen gehen wohl auf die Stammesältesten sibirischer Nomaden zurück, es ist vielleicht das älteste Buch unseres Planeten überhaupt. Es sind jene Stämme, die die Kulturen des Orients ebenso wie die indigenen Kulturen Amerikas ins Leben riefen. Diese ersten Schöpfer des I-Ging beobachteten die Gestirne und Gezeiten, die Pflanzen und Tiere, sowie die Gesetzmäßigkeiten der Naturereignisse. Zugleich erkannten sie regelmäßig wiederkehrende Beziehungsmuster in Familie und Gesellschaft, in Handel und Politik, in den Konflikten und den ewig menschlichen Wünschen aus Liebe, Ehrgeiz und Leidenschaft.


Sie machten jedoch nicht den Versuch, ein geschlossenes Bild des Kosmos zu schaffen, sondern entwickelten im Lauf der Zeit Grundgedanken über die Veränderung der Dinge: ein wunderbares, ineinander verwobenes Beziehungsnetz. Es spiegelt sich wieder in den acht Trigrammen und vierundsechzig Hexagrammen. Es verbinden sich Yin und Yang, die Elemente und Archetypen, die zusammen ein Ganzes bilden, das Tao. Tao bedeutet Weg oder Tor, wer mit dem Tao voranschreitet ist, wie wir es sagen würden, auf dem Weg der Gnade. Die Chinesen sagen, das dem Tao gemäße Verhalten sei ähnlich dem Wasser, es bleibt seinem Wesen treu und bewegt sich im Einklang mit dem Kosmos.
Ich selbst bin vor 35 Jahren das erste Mal mit dem I-Ging in Form des Münzorakels in Berührung gekommen und es hat mich durchs Leben begleitet. Rolando Toro, selbst stark geprägt durch das I-Ging, hat in einer speziellen Form des Biodanza jedem Hexagramm einen Tanz zugeordnet. Für mich war dies eine Synthese, die Poesie, Musik und Tanz verbindet und die daraus ein kreatives Modell der Selbstschöpfung entstehen lässt, einen „Tanz der Wandlung“.
Biodanza im Einklang mit dem I-Ging ist ein besonderes Thema und bedarf einer guten Vorbereitung meinerseits. Bitte meldet euch baldmöglichst bei mir, wenn Ihr Interesse am Tanz der Wandlung habt.

Gabriele Langmeyer
T: 0043 (0) 664 989 28 36