Tanz der 4 Elemente


Im Tanz verbinden wir uns mit uns selbst und den anderen Menschen, jedoch ebenso mit den Kräften der Natur. Wir bestehen aus denselben Elementen, die überall auf der Erde und im Kosmos vorkommen. Jeder Mensch kann diese Qualitäten dadurch in sich fühlen.
Die Elemente bergen darüber hinaus einen großen archetypischen Symbolgehalt. Sie erscheinen in Mythen und Märchen ebenso wie in der Alchimie. Eine Deutung schließt die Gefühlsebene immer mit ein.
Für eine klare Struktur entscheiden wir uns für die vier Elemente Erde – Wasser – Feuer – Luft. Sie entsprechen nicht nur körperlichen Gegebenheiten, sondern auch psychisch-seelischen Eigenschaften.
Viele dieser Tänze erwachsen aus archaischen Ausdrucksweisen. Ist der Mensch in einer Verbindung mit seiner Natürlichkeit, wird jede seiner Bewegungen anmutig und würdevoll sein, ebenso wie seine inneren Stimmungen und Haltungen.
Die Tänze der Elemente kreieren ein besonderes Klima, wo wir die Geschichte der Menschheit und unsere individuelle Genesis bis an ihren Urgrund erfühlen können.
Über das Erleben der Elemente im Tanz erfahren wir unsere Wurzeln, die anthropologischen, mythologischen und biologischen Ursprünge des Lebens.
Aus dieser ursprünglichen Verbindung entsteht Empathie (Mitgefühl) und Epiphanie (Erscheinung der Heiligkeit des Lebens).
Wir werden dadurch fähig, uns wirklich im anderen Wesen zu fühlen, wie die Schamanen, die zum Baum, zum Tier werden und für die Heilung die Ursache einer Erkrankung im anderen Menschen sehen können. Das Mitgefühl erlaubt uns mit den Augen des anderen zu sehen, mit seiner Nase zu riechen, seinen Körper und seine Seele zu fühlen.
Dies bedeutet Verantwortung zu fühlen frei nach dem Motto „Tue keinem Wesen etwas an, dass du nicht willst, das es dir geschieht.“ Dadurch wird das Unbewusste der Natur integriert, nicht nur im Individuum, auch in der Kollektivseele, im Menschenbild. Dies wirkt der gnadenlosen Ausbeutung der Natur entgegen, der wir ja im Moment gegenüberstehen, obwohl viele dies nicht mehr wollen.
Ein Schamane erlebt über sein Mitgefühl der elementaren Lebenswahrheiten grundlegende Heilungs- und Selbstheilungskräfte, die er mit Tänzen und Gesängen, sowie der Gabe von Kräutern und Räucherung unterstützt.
Wir versuchen mit unseren Tänzen diese Kräfte zu finden und zu erneuern, für den westlichen Menschen zugänglich zu machen und auf das Wesentliche der alten Rituale hinzuweisen.
Der Kontakt zur Erde, zum Wind, zum Gesang der Vögel, zum Wasser lässt uns unsere Einsamkeit und Isolation überwinden, weil wir fühlen, dass wir Teil der Natur und die Natur Teil von uns ist. Ein Mensch, der diese Natürlichkeit in sich findet, wird sie auch im anderen Menschen erkennen und im Leben selbst und dadurch auch die Angst vor dem Leben und dem Tod besiegen. Dies befreit den Mut für unsere Lebensprojekte.

Erde:
-    Materie
-    Stabilität
-    Zentriertheit
-    Rhythmus
-    Präsenz
-    Sicherheit
-    Umgang mit Geld und Besitz
-    Innere Ordnung

Wasser:
-    Veränderung
-    Fließkraft
-    Elastizität
-    Hingabe
-    Regeneration
-    Loslassen
-    Schwerelosigkeit und Gleichgewicht

Feuer:
-    Transformation (Umwandlung)
-    Leidenschaft
-    Initiative
-    Intensität
-    Reinheit (Unschuld)
-    Zugang zur eigenen Kraft
-    Ausdrucksfähigkeit

Luft:
-    Großzügigkeit
-    Leichtigkeit
-    Inspiration der Gedanken
-    Freude
-    Unbeschwertheit
-    Freiheit
-    Schöne Stimme (Gesang und Sprache)

Welches Element fehlt mir am Meisten?

Welches Element kann ich am Besten fühlen?

Was ist mein großer Traum? Bilder, die ich von mir selbst habe:

- Berufung, Beruf
- Künstler/in, wo liegt elementare Kreativität
- Liebende/r
- Heiler/in
- Beziehung, Familie
- Freunde, Gesellschaft
- Wohnung, Haus

Meine Stärken, die ich selbst in mir erkenne:

Meine Stärken, die andere in mir erkennen:

Wie fühle ich mich, wenn mein Traum erfüllt ist? Mit wem bin dann, wie sehe ich aus? Wie höre ich mich an?

Wer, oder was unterstützt mich, meine Ziele zu erreichen?
Das Auge, in dem ich Gott sehe, das ist dasselbe, darin mich Gott sieht. Mein Auge und Gottes Auge, das ist EIN Auge und EIN Sehen und EIN Erkennen und EIN Lieben.
Meister Eckhart