Tanz der Symbole
Der Kreis der Archetypen
Tanz der Symbole

 
Dieses Wochenende ermöglicht uns tanzend neue Dimensionen unseres Lebens zu entdecken. Wir erfahren Neuschöpfung und Wiederbelebung durch das Erleben im Tanz.
In vielen Kulturen diente der Tanz als Ausdruck der Mythen. Es entstand eine Tanzsprache, bei der die Tanzenden ihren Mythos neu erschufen, ihn fühlbar und erlebbar machten.
Im Moment, wo wir  vollständig in den Tanz eintauchen, wird die Tänzerin/der Tänzer zum Mythos selbst. Dies kann uns  den Zugang zu Jahrmillionen menschlicher Erfahrung in uns eröffnen. Der Kontakt zu den Archetypen erneuert unsere Bereitschaft an unserer ursprünglichen menschlichen Natur anzudocken, unseren Gefühlen und unserer Intuition.
Dies erlaubt eine freie Pulsation unserer körperlichen und seelischen Kräfte.
Wir wollen an diesem Wochenende bei den elementaren Kräften beginnen, verschiedene Gesten tanzen, den Tanz der Schöpfungsgeschichte erleben.
Wir werden in weibliche und männliche Archetypen eintauchen, um zum Abschluss den indischen Mythos von Shiva, Vishnu und Brahma tanzend zu erfahren.
Alle archetypischen Symbole können getanzt und dadurch in unsere Identität integriert werden.
 
In Biodanza vereinigt sich die Archetypenlehre C.G. Jungs mit den Ausdrucksmöglichkeiten durch Musik, Bewegung und der menschlichen Begegnung. Wir finden dadurch unseren Platz in der Welt, unsere Verbundenheit mit dem Leben und den Menschen ohne uns auf eine rationale und ideologische Begründung stützen zu müssen.
Damit verwandeln wir uns wieder in die, die wir waren, die wir sind und sein können und lassen damit den kosmischen Tanz weiterleben.
 
 
Denn der kosmische Tanz ist unser Alltag, unsere Gesten, wenn wir arbeiten, Beziehung leben, auf der Straße gehen, kochen, essen und ruhen, ... nicht mehr und nicht weniger. Unsere Spiritualität zeigt sich in jedem Handgriff, in jedem Blick und jedem Schritt, geleitet durch unsere Lebendigkeit.
In den Tänzen zeigen sich unsere inneren und äußeren Bilder, die wir aus den Bewegungen und Gesten des Lebens kombinieren, ebenso flüchtig, wie ewig erschaffen wir die Mythen neu und lebendig.
Unser Leben zu tanzen bedeutet Präsenz im Augenblick, sich einzulassen voller Intensität und Wärme.
Christus begann einen Hymnus zu singen und zu sagen “Flöten will ich, tanzet alle. Wer nicht tanzt, begreifet nicht, was sich begibt … Der du tanzt, erkenne, was ich tue, …“
(Aus den apokryphen Johannesakten, 94ff, zum Neuen Testament)